Ziel dieses Projektes ist der Wiederaufbau der 1959 zugeschütteten Schleusen Friedenthal. Durch die neue Schleuse wird der Ruppiner Kanal wieder an das Zentrum Oranienburgs mit seinem attraktiven Schlosshafen und im weiteren Verlauf über die Oranienburger Havel an die Havel-Oder-Wasserstraße angebunden. Bauherrin des Projektes ist die Stadt Oranienburg. Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent an den Gesamtkosten; die andere Hälfte wird zu rund 90 Prozent durch das Land Brandenburg mit Fördermitteln finanziert.
Der Rückbau der alten Schleuse wurde 2023 abgeschlossen. Nach vollständig beendeter Kampfmittelsuche können die Baumaßnahmen zum Neubau starten. Für den Erfolg des Gesamtprojektes muss die Schiffbarkeit des Ruppiner Kanals erhalten werden. Hierzu setzt das Land Brandenburg in Teilbereichen der Gewässerabschnitte die Kanalseitendämme instand. Ein erster Teilabschnitt zwischen Schleuse Hohenbruch und L172 wurde 2020 abgeschlossen; ein zweiter Abschnitt (bis Tiergartenschleuse) wird zur Saison 2025 ferggestellt. Weitere Bereiche müssen folgen.